In den vergangenen Jahren waren sie fast ausgestorben, doch während der Corona-Krise eröffnen in ganz Deutschland plötzlich wieder neue Autokinos. Die veranstaltungshungrigen Menschen nehmen dieses Angebot gerne an, immerhin müssen sie seit Wochen auf Kunst- und Unterhaltungsprogramme verzichten. Auch Veranstaltungstechniker Manuel Rohlfs wollte ein Autokino in Bremerhaven eröffnen. Doch seine Pläne scheiterten am Bürger- und Ordnungsamt. Dafür bekommt er jetzt eine zweite Chance in Geestland.

Die Begeisterung war groß, als Manuel Rohlfs unerwartet einen Anruf von Geestlands Bürgermeister Thorsten Krüger erhielt, der seinen Plänen wieder neuen Aufwind gab. Krüger hatte den Artikel über den geplatzten Traum vom Autokino in der NORDSEE-ZEITUNG gelesen und wollte verhindern, dass die Idee tatsächlich stirbt. „Er hat mir angeboten, dass ich mein Kino in Geestland eröffne“, erzählt der Inhaber der Bremerhavener Veranstaltungstechnik-Firma WeserStage. „Wenn es in anderen Bundesländern geht, warum dann nicht hier“, wundert sich Bürgermeister Krüger. Vom Bremerhavener Magistrat wurde Rohlfs hingegen auf eine Bremer Verordnung vom 3. April verwiesen, die alle öffentlichen Veranstaltungen untersagt. „Viele entwickeln gerade gute kreative Ideen, die aber nicht gesetzeskonform sind“, erklärte der Magistratspressesprecher Volker Heigenmooser damals.

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